das war 2013

… wieder eine Saison mit Licht und Schatten, die am Ende doch hell glänzte. Vielleicht gehört dieses auf und ab einfach dazu. Man vergisst auf jeden Fall nicht, dass man für jede Leistung hart arbeiten muss.

Im Frühjahr 2013 habe ich gut trainiert. Viele Kilometer und schon früh im Jahr und viel Tempo. Aus gutem Grundlagentraining ging so auch eine 8:40min über 3000m in der Halle. Ein guter Einstand in die Saison, aber danach wollte es einfach nicht mehr klappen. Das Training lief weiter gut, aber die Resultate waren gut aber zeitlich eher nur Durchschnitt. Ein 3.Platz beim Citylauf in Dresden und ein 3.Platz beim Oberelbemarathon. Beim Berliner Halbmarathon dann mein erstes DNF auf der Straße. Es ging einfach nicht. Die Beine wollten nicht so schnell wie der Kopf sagte und die Lunge konnte.

Reset. Alles zurück auf Anfang. Kleine Volksläufe. Motivation tanken. Weiter trainieren. Und es ging tatsächlich. Ich kam langsam aus dem Loch. Gute Zeiten über 5km bei der Teamchallenge in Dresden und bei der J.P. Morgan-Challenge zeigten einen Aufwärtstrend. Ein schneller 10er in Berlin, der das beweisen sollte, fiel aus. Nicht schlimm, dann geht es etwas früher in die Vorbereitung auf mein Marathon-Debüt. Mit gutem Trainingslager in Boulder war ich schon ganz gut drauf. Aber Training ist ja immer nur die eine Sache. Der Wettkampf das Andere. Und nur der zählt. Keinen interessieren die gelaufen Kilometer, die Anzahl der Einheiten oder die aufgewendete Zeit, wenn im Ziel nicht die Leistung stimmt.

Aber alles passte 2:21:39h für den ersten Marathon. Ein guter Anfang, aber noch lange nicht das Ende. Es wird weiter gehen. Ich bin gespannt wie weit.
Dank der ersten Frau war ich auch hin und wieder in der Live-Übertragung in der ARD zu sehen. Wer es verpasst hat, findet es hier:
Live-Übertragung ARD

Zum Ende der Saison, nach dem Marathon kam dann auch noch eine passable 10km Zeit von 30:48min. 14 Tage nach dem Marathon. Das rundet die Saison auch noch ab und lässt mich motiviert in die Saison 2014 starten. Nicht zu vergessen ist natürlich, dass ich das Ganze alleine nie so in der Art umsetzten könnte, wenn ich nicht die Unterstützung von meinen Sponsoren hätte und einen Trainer, Jens Karraß, der mir nicht nur bei der Gestaltung des täglichen Trainings hilft.

1 Antwort

  1. baustel sagt:

    Wo bleibt der Dank an deine Frauen? Oder hast du sie schon mit Rosen und Windeln ueberschuettet? Verfolge deinen Weg so konzentriert weiter und bleibe der DDner und Ostdeutschen Laufszene als Zugpferd erhalten, auch wenn es manchmal schwer ist. Ahoi