Sommerzeit

Im Sommer ist bekanntlich nicht viel auf der Straße los. Es ist die Zeit der Meetings und Sportfeste. Aber der Körper möchte weiterhin für den nächsten Saisonhöhepunkt trainiert werden. Also entweder auf die Bahn oder Volksläufe mitnehmen. Ich komme vom Volkssport und bin nicht wirklich gerne auf der Bahn. So starte ich hin und wieder zur Steigerung der Trainingsqualität bei kleinen Läufen, denn Wettkampf ist das beste Training.

Nach dem Boston-Marathon fiel es mir diesmal ungewohnt schwer wieder locker zu laufen. Es tat vieles weh, Beine, Rücken, Kopf und in der ersten Zeit konnte man kaum von wirklichem Laufen sprechen, eher ein Schleichen. Es begann also sehr holprig mit der Teamchallenge in Dresden über 5km, die ich in 15:11min knapp gewinnen konnte. Beim Campuslauf über 10km merkte ich das Trainingsdefizit der letzten Wochen deutlich. Auf dem welligen und verwinkeltem Kurs fiel es mir schwer das Tempo hoch zu halten und brauchte 34:29min. Nicht so überragend, aber für die Vorbelastung aus dem Training heraus nicht schlecht. Zum Stadtlauf in Dresden wollte ich einen langen schnellen Dauerlauf machen. Also Halbmarathon, denn das passt schon ganz gut ins Marathontraining. Am Ende 1:11:26h die mich sehr zufrieden stellten. Aber so etwas muss kommen, wenn man im Herbst beim Marathon nicht nur hinterher schauen möchte.

Jetzt wird weiter an der Schnelligkeit gearbeitet damit der nächste Marathon wieder richtig gut rollt.
tc

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