32. Berlin Halbmarathon

Zurück aus Kenia mit einer guten Form. Das hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, nachdem ich im letzten Jahr etwas kraftlos zurückgekehrt bin.Es waren viele Kilometer, Dauerläufe und schnelle Sachen, aber im lockeren Schritt. Um eine gute Grundlage für die Saison und den Berliner Halbmarathon zu legen.

Am 1. April war es soweit. Zeit den Körper und die Form zu testen. Gute Bedingungen im Vergleich zum Vortag und Vorjahr. Kühle Temperaturen, Sonne und keine Wolke am Himmel. Leider aber ein recht heftiger Wind, der uns die erste Hälfte des Rennens ordentlich beschäftigen sollte. Ich erschwischte einen guten Start und reihte mich in der dritten Gruppe des Feldes ein. Dieses Jahr wollte ich ein solides Rennen, locker angehen und versuchen am Ende schneller zu werden. Schon gleich nach der ersten Kurve wehte uns der Wind ins Gesicht. Das würde auch aufgrund der Streckenführung die nächsten 7Km so bleiben. Keiner traute sich so richtig im Wind zu laufen und jetzt schon die wichtigen Körner zu verbrauchen. So begann das Rennen doch  langsamer als von mir erhofft. Bei 10km gingen wir in 31:42min durch. Der Gegenwind war nun weg und der schnelle Teil des Rennens konnte beginnen.

Mit Windunterstützung rannte unsere kleine Gruppe jetzt Km-Zeiten von 3:04-3:07 min/Km. Wir holten zu unseren Vordermännern auf und sammelten einige unterwegs ein, die zu schnell begonnen hatten. Ab Km 15 merkte ich, dass es mir immer schwerer fiel, das schnelle Tempo zu halten und ich verlor den Anschluss an meine Gruppe. Jetzt wurde es hart und ein Kampf. Ein Kampf um jeden Kilometer. Trotz der letzten etwas langsameren Kilometer erreichte ich das Ziel in neuer Bestleistung in 66:54min. 

In den nächste Wochen werde ich noch versuchen an mein kleines Defizit dieses Marathons auszubessern, damit es bei den Deutschen Mesiterschaften im Halbmarathon am 14.4. noch ein Stück schneller wird.