{"id":679,"date":"2012-03-05T13:05:17","date_gmt":"2012-03-05T11:05:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.runningpower.de\/new\/?p=679"},"modified":"2012-03-05T13:05:17","modified_gmt":"2012-03-05T11:05:17","slug":"1-woche-im-hohentrainingslager-uberstanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marc-schulze.com\/?p=679","title":{"rendered":"1. Woche im H\u00f6hentrainingslager \u00fcberstanden"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich am Samstag den 25. Februar ohne weitere Probleme nach 20h Gesamtreisedauer in Iten angekommen bin, stand in den ersten Tagen ruhiges Adaptionstraining auf dem Plan. Die Atmung und der Puls sollten an die H\u00f6he, die Muskeln und Sehnen and den Untergrund (Lehmstaub auf h\u00fcgeligen Strecken) angepasst werden. Genauso mu\u00dfte auch der Magen-Darm-Trakt an das lokale Essen und etwailige Darmkeime gew\u00f6hnt werden. Ei weiterer Faktor ist die vermehrte Fl\u00fcssigkeitsaufnahme in der H\u00f6he, die durch den erh\u00f6hten Grundumsatz, einen erh\u00f6hten Harndrang sowie eine leichte Fl\u00fcssigkeitsverschiebung in das Bindegewebe. erzeugt wird (Das sagten mir jedenfalls die sportwissenschaftlichen Artikel, die ich mir im vorsorglich durchgelesen hatte). Hier auf 2400m H\u00f6he herrschen durch die \u00c4quatoriallage sommerliche Bedingungen, die nur durch kurze Regeng\u00fcssen heruntergek\u00fchlt werden. Durch das sonnige Wetter und die H\u00f6hensonne, galt und gilt es immer noch die Haut vor Sonnenbrand zu sch\u00fctzen. Man sieht also, dass selbst ohne Lauftraining die Anpassungphase nicht unkompliziert w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die ersten Trainingsl\u00e4ufe erfolgten in ruhigem Tempo mit der Trainingsgruppe um Falk Cierpinski, Jan Fitschen und Martin Beckman, die in einem benachbarten Camp beherbergt sind. Bei einem Tempo von 4:30-4:40\/km in h\u00fcgeligem Terrain sp\u00fcrte ich an in den Anstiegen die vermehrte Atemarbeit und den h\u00f6heren Puls deutlich. Beim ersten langen Lauf \u00fcber 22km in 4:30\/km lag der Durchschnittspuls noch bei 138.<\/p>\n<p>Am Dientag traf dann meine eigentliche Trainingsgruppe ein. Mit Marc Schulze und Robert Krebs konnte ich mich an 2 h\u00f6hentrainingserfahrene Gef\u00e4hrten h\u00e4ngen. Auch wenn die definitiven Saisonziele sich etwas unterscheiden, ist das Nahziel mit dem Halbmarathon in Berlin am 1. April zun\u00e4chst gleich, sodass einige gemeinsame Einheiten zustande kamen.<\/p>\n<p>Das Hauptaugenmerk lag darauf , Grundlagenkilometer zu sammeln, ohne im Tempo zu \u00fcbertreiben. Im Laufe der Woche mittelte sich das Dauerlauftempo bei knapp unter 4:00\/km ein. Mit einem gesteigerten 35km Lauf (mit Trinktraining) und 500m-Tempol\u00e4ufen bergan hatte ich schon 2 gute Qualit\u00e4tseinheiten. Von Sonntag bis gestern lief ich jeden Tag und sammelte mit 253km die bisher meisten Wochenkilometer meines Lebens. Der sonnt\u00e4gliche Ruhetag ist damit mehr als verdient. 25km ruhiger Dauerlauf im 4:04er Schnitt bei einem Durchschnittspuls von 134 zeigen beispielhaft einen hoffentlich nachhaltigen Trainingseffekt.<\/p>\n<p>Bisher habe ich die Gesamtbelastung noch gut vertragen und f\u00fchle mich mit vielen &#8222;Liegestunden&#8220; zwischen den Trainingseinheiten nicht m\u00fcde.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zum Lauftraining kommt nat\u00fcrlich fast t\u00e4gliches Krafttraing sowie st\u00e4ndiges Dehnen. Mit einem ca 19\u00b0C k\u00fchlem 25m-Pool zur After-Run Abk\u00fchlung oder dem einem oder anderem Schwimmkilometer sowie einer &#8222;Bio&#8220;-Sauna steht uns ein umfassendes Regenerationsprogramm zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der von vielen berichtete Oberschenkelvorderseitenmuskelkater nach 4-5 Tagen h\u00fcgeligem Laufuntergrund stellte sich bei mir gl\u00fccklicherweise nicht ein. (Vielleicht hat meine Triathlonvergangenheit dazu beigetragen :-\/)<\/p>\n<p>Zu den Mahlzeiten oder in der mit (etwas langsamen aber immerhin) Wlan ausgestatteten Lounge findet neben den \u00fcblichen Sportlerwitzen ein reger Austausch \u00fcber trainingswissenschaftliche und soziokulturelle Themen statt. Durch L\u00e4ufer_innen aus Schweden, S\u00fcdafrika, UK, Kanada, Serbien, Belize, der Schweiz und den Bermudas meistens in Englisch, was nicht nur aus studentischer Sicht eine wirkliche Bereicherung ist.<\/p>\n<p>Mein Zimmerkollege auf ca. 10qm ist ein schwedisch\/norwegischer Hindernisl\u00e4ufer mit dem ich mich seit Beginn gut vertehe.<\/p>\n<p>Auch den lokalen RUNNERS POINT, der nicht mit unserem Dresdner Sponsor zu verwechseln ist, durfte ich schon besichtigen. Die Auswahl an kenianischer Nationnalmanschaftskleidung war doch \u00fcberraschend gro\u00df.<\/p>\n<p>F\u00fcr die n\u00e4chste Woche gilt es, den Wochenkilometerschnitt von ca. 220km (mit Ruhetag) zu halten und die Qualit\u00e4t der Einheiten zu erh\u00f6hen, damit ich bis zum 16.3. diese Trainingsintensit\u00e4t durchhalten kann, um beim Citylauf Dresden am 18.3. meinen Landesmeistertitel \u00fcber 10km verteidigen kann.<\/p>\n<p>Bis dahin finde ich hoffentlich noch gen\u00fcgend Zeit, weitere Berichte zu schreiben und mehr Fotos online zu stellen.<\/p>\n<p>Bilder gibt es auf \u00a0auf meiner Facebook- Page<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/PaulrunningpowerSchmidt\">http:\/\/www.facebook.com\/PaulrunningpowerSchmidt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich am Samstag den 25. Februar ohne weitere Probleme nach 20h Gesamtreisedauer in Iten angekommen bin, stand in den ersten Tagen ruhiges Adaptionstraining auf dem Plan. Die Atmung und&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[15,12,13,16,11,14],"class_list":["post-679","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport","tag-falk-cierpinski","tag-hohentrainingslager","tag-iten","tag-jan-fitschten","tag-kenia","tag-robert-krebs"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=679"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/679\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":689,"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/679\/revisions\/689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/marc-schulze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}