Parhausmeile
Gerade sind wir mit dem Zug aus Berlin wieder zurückgekommen. Mit einem 2. und 4. Platz in 31:35 min und 33:07 min konnten wir in Spandau bei der Parkhausmeile wieder eine gute Figur abgeben und unsere Teamkasse wieder etwas aufbessern. In 30:22min gewann wie erwartet Wilson Chemweno aus Kenia. Vom Rennverlauf her ging ich die erste Runde noch mit dem hohen Tempo von Wilson durch absolutes Ideallininen laufen und Kurven schneiden noch mit. Aber zum ersten mal den Parkhauskreisel hinauf versuchte ich locker zu bleiben und ließ Wilson ziehen. Denn mit mir war noch der Marrokaner A.A. im Spitzentrio. Er gab mir im Kreisel ca. 10m mit. Aber auf dem Parkhausdach angekommen, konnte ich schneller wieder in den Geradeausschritt umschalten und lief wieder auf ihn auf. Dann konnte ich sogar ein kleines Loch reißen. Im Verlauf der 2. Runde schien das imaginäre Gummiband für A. langsam aber sicher zu reissen. Ich versuchte nach jeder Kurve wieder Tempo aufzunehmen und im Takt der Klangmeilenmusik Schwung für jede Etage bergab zu holen. Die Rundenzeiten der 2.-4. Runde waren im Schnitt 10s langsamer als letztes Jahr, was aber der schnellen 1. Runde Tribut zu zollen ist. Nachdem wir am Sonntag morgen mit dem Zug in Dresden losgefahren sind, hatten wir nach dem Lauf noch 4h Zeit bis zu unserer geplanten Rückfahrt. Bei den 30°C und Sonnenschein stand eine kleine Ku´damm-Besichtigung und genüssliches Chillen vor dem Reichstag an. Aber auch die allsonntäglichen Stabi-Übungen wurden vor diese geschichtsträchtige Kulisse verlegt. Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Ausflug nach Berlin zun einem meiner Lieblingswettkämpfe.


