Dresden Marathon 2007
Es ist 11:20 Uhr und ich bin endlich im Warmen. Mit 31:00min konnte ich die 10km beim DD-Marathon in stömenden Regen gewinnen. Im Ziel war es dann sehr hektisch, statt warmen Tee bekam ich ein Handtuch und ein leere Trinkflasche in die Hand gedrückt (Als Medizinstudent hätte ich mir eine Wärmefolie gewünscht). Dann sollte es gleich zur Siegerehrung gehen, aber Gesundheit geht vor und ich wollte nur ins Warme. Leider durften wir auch nicht gegen Bezahlung im Maritim-Hotel ein Bad nehmen . Dann schnell zur Schwimmhalle Freiberger Straße, in der Ausschreibung offiziell zum Ausschwimmen ausgeschrieben. um 11:00 Uhr standen wir vor verschlossenen Türen. Na und dann sind wir noch die 10min in die Parkstraße gelaufen. Endlich eine warme Dusche und ein heißes Fußbad. In warmen Sachen werden wir gleich wieder zum Ziel fahren. Vielleicht schaffen wir es noch bis zur Siegerehrung.
Um 12:30 Uhr haben wir es warm eingepackt doch noch zur für aufgeschobenen Siegerehrung geschafft. Nun zu den eigentlich interessanten Informationen: Der Rennverlauf: Vom Start weg bin ich an der Spitze des Feldes mein Tempo gerannt und habe mich mit Blick auf das Führungsfahrzeug mit Uhr auch nicht umgedreht. Nach ca. 1,5km sah ich dann Marc zirka 20m hinter mir, um voneinander zu profitieren nahm ich kurz das Tempo raus, bis wir wieder zusammen liefen. Doch hinter uns näherte sich noch ein anderer Läufer. Deshalb habe ich das hohe Tempo beibehalten und Marc mußte abreißen lassen. Aber der Läufer in Rot-Weiß kam mir dann immer näher. Darüber war ich dann eigentlich froh, denn zusammen läuft sich ein schnelles Tempo immer besser, als wenn man seinen Trott alleine abspult. Die 3 Kilometer liefen wir in 12:20 und blieben bis Kilometer 8 auch im konstanten 3:05er Kilometerschnitt. Währenddessen tauschten wir an der Spitze auch ein paar Worte. Ich lief zusammen mit Thomas Springer, dem 6. der diesejährigen Triathlonweltmeisterschaft in Hamburg in der U23-Eliteklasse. Also ein Sportler mit dem ich mich als angehender Bundesliga-Triathlet messen kann. Den vorletzten Kilometer ging es dann über die Augustusbrücke wieder zurück zum Ziel. Da hat man dann den Regen und die Nässe ganz schön gespürt. Auf dem Dresdner Kopfsteinpflaster bin ich in den Kurven, dann ganz schön ins Rutschen gekommen und das Tempo dabei dementsprechend etwas rausnehmen mußte. Auf dem letzten Kilometer wurde dann langsam der Endspurt angezogen und ich konnte mich, nachdem ich kurz ins Hintertreffen geraten war, von Thomas absetzten. Mit hohem Tempo liefen wir dann ins Ziel, wo ich mit 31:03min meine Bestzeit um nur 9 Sekunden verpaßt habe. Aber bei diesen Bedingungen bin ich mit der Zeit sehr zufrieden, sodass ich mich weiter auf die EM-Quali am 18. November in Darmstadt vorbereiten kann. Marc kam in 31:42min auch in den Bereich seiner Bestleistung und wird sicher auch noch seine Eindrücke schildern.




